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Aneurysmata PDF Print


Aneurysma (= Gefäßerweiterungen mit Schwächung der Wand)

Heutzutage sind in Deutschland vorwiegend anlagebedingte Aneurysmata  zu behandeln, solche Gefäßveränderungen treten jedoch auch nach Gefäßoperationen und Gefäßverletzungen auf. Darüberhinaus sind jedoch auch Infektionskrankheiten bekannt, in deren Folge Aneurysmata auftreten können.

Nach wie vor werden die meisten Gefäßerweiterungen zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Sollte bei Verwandten 1. oder 2. Grades eine solche Erkrankung bekannt sein, empfiehlt sich zum Nachweis oder Ausschluss eine duplexsonographische Untersuchung.

Die Therapieempfehlungen richten sich nach der Lage, der Art der Aussackung und dem Geschlecht der Betroffenen.
Am häufigsten ist der Abschnitt der Bauchschlagader (= Aorta) unterhalb der Nierenarterien betroffen, letztendlich kann jede Schlagader betroffen sein.
Man unterscheidet fusiforme (= spindelförmige) von sacculären (= sackförmigen) Aneurysmata.

Für die infrarenalen  Aortenaneursmata gilt, dass erstere bei Männern bis zu einem Durchmesser von 5cm  (Frauen 4cm) beobachtet und dann
operiert oder endovasculär ausgeschaltet werden. Die zweite Variante ist erheblich rupturgefährdeter, die Festlegung des Operationszeitpunktes ist eine Einzelfallentscheidung.
 
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