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Fruchtsäurepeeling PDF Print



Anwendungsgebiete

  • Akne und Aknenarben
  • Altersflecken
  • Pigmentstörungen
  • fahler Teint
  • grobporige Haut
  • zarte Fältchen

Für das Fruchtsäure-Peeling wird vorwiegend Glykolsäure (Alpha-Hydroxy-Acid, AHA) verwendet, eine milde organische Säure, die vor allem im Zuckerrohrsaft vorkommt. Diese Substanz hat sich für medizinisch-kosmetische Zwecke als am besten geeignet erwiesen. Mit dem Peeling wird die oberste Hornzellschicht kontrolliert entfernt. Durch dieses Abschälen (Peeling) werden darunter liegende Oberhautzellen zur Regeneration angeregt. Fältchen werden verringert und die Haut sieht jünger, gesünder und straffer aus. Nach einem Peeling können für einige Stunden Rötung oder Brennen der Haut auftreten, welche sich normalerweise rasch zurückbilden.

Vor dem Peeling wird die Haut, um sie allmählich an die Fruchtsäure zu gewöhnen, in einer Heimbehandlung für 2 Wochen mit 5-10 prozentiger Fruchtsäure-Creme vorbehandelt. In 8-10 Behandlungen im Abstand von 1-3 Wochen erfolgt das eigentliche Peeling. In Anpassung an den Hauttyp und die individuelle Haut-Reaktion der Patienten kann die Fruchtsäurekonzentration stufenweise bis auf 70% AHA erhöht werden, bis das gewünschte Ergebnis erzielt worden ist. Nach dem Peeling ist die Haut lichtempfindlicher, so dass Sonnenbaden oder Solarium vermieden werden muss.