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Arterielle Durchblutungsstörungen |
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Die periphere Arterielle Verschlusskrankheit (p-Avk) wird in vier Stadien eingeteilt, für die nach den Leitlinien der DGG unterschiedliche Therapieprinzipien gelten.
Die Einteilung nach Fontaine:
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keine Beschwerden, im Ultraschall Gefäßverengungen oder Plaque nachweisbar |
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Claudicatio (Schaufensterkrankheit), Gehstrecke mehr als 200m |
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Claudicatio (Schaufensterkrankheit), Gehstrecke kleiner als 200m |
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Gehstrecke wenige Meter, zusätzlich: Ruheschmerz(des Fußes) |
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Nekrose (= abgestorbenes Gewebe) vorhanden |
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Nekrose mit zusätzlicher Entzündung |
Für die Stadien gelten folgende Prinzipien:
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Alle Stadien
körperliche Untersuchung, Ultraschalldiagnostik, Suche und Behandlung von Risikofaktoren
bilden die Grundlage weitere Therapien.
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- Stadium I
Eine invasive Diagnostik und Therapie sollte unterbleiben.
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Stadium IIa
In Einzelfällen kommt eine minimalinvasive Therapie in Betracht.
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Stadium IIb
weitere Abklärung durch bildgebende Verfahren (Angiographie) Behandlung unter Würdigung
aller Fakten entweder
- konservativ (Gehtraining )
- konservativ /medikamentös (z.B.Prostavasininfusion + Gehtraining)
- interventionell (PTA =Ballondilatation, evtl. mit Stent (Gefäßstütze)
- operativ (z.B. TEA =Entfernung von Kalkplaques, Bypasschirurgie)
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Stadium III /IV
Es besteht eine direkte Amputationsbedrohung. Die weiterführende Diagnostik
sollte so schnell wie möglich abgeschlossen werden, körperliche
Untersuchung, Ultraschalldiagnostik, Suche und Behandlung von
Risikofaktoren um therapeutische Konsequenzen ziehen zu können.
Bei schweren Infektionen ist eine direkte Einweisung zur stationären Behandlung unvermeidlich.
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