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Schlaganfallprävention PDF Drucken



Schlaganfallvorsorge/Schlaganfallprävention:

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Erkrankungen und führt bei 1/3 der Patienten zu einer dauerhaften körperlichen Behinderung.  Dass es sich bei dem Schlaganfall um keine „Alterserkrankung“ handelt, verdeutlichen folgende Zahlen: 50% aller Betroffenen sind im erwerbsfähigen Alter, etwa 10 % sind jünger als 40 Jahre. Dies macht deutlich, dass der Schlaganfallvorbeugung eine wichtige Rolle zukommt und dass eine Erkennung der individuellen Risikofaktoren für die weitere Behandlung bzw. für eine Veränderung der Lebensführung eine entscheidende Rolle spielt.
Da bisher keine Behandlung einer möglicherweise vorliegenden genetischen Vorbelastung zur Verfügung steht, gilt es alle weiteren Risikofaktoren:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselerkrankung
  • Zuckererkrankung
  • Herzinfarkt- und Herzrhythmusstörungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Übergewicht
  • Nikotinkonsum
  • Negativer Stress
  • Bewegungsmangel


zu erkennen und positiv zu beeinflussen.

Ursache eines Schlaganfalls ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Als Folge einer Mangeldurchblutung werden die Nervenzellen zu wenig mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, so dass es zu einem Funktionsausfall von Teilen des Gehirns kommt. Der Ort und das Ausmaß dieser Durchblutungsstörung entscheidet über die auftretenden Ausfallerscheinungen. Neben einer Schwäche oder einem Taubheitsgefühl einer gesamten Körperhälfte bzw. von Teilen davon, kann es auch zu Schluck-, Sprach- oder Sehstörungen kommen. Die Beschwerden können vorübergehend oder auch dauerhauft auftreten. Im Falle eines schweren Hirninfarktes kann es u. a. auch zu einer deutlichen Bewusstseinsstörung kommen und stellt eine hochgradige gesundheitliche Gefährdung da. Die Notfallbehandlung sollte umgehend in einer dafür spezialisierten Klinik vorgenommen werden.

Das Ziel der Schlaganfallvorsorge ist es, die individuellen Risikofaktoren nachzuweisen und diese gezielt therapeutisch anzugehen. Neben einer ausführlichen Erfassung der medizinischen Vorgeschichte - unter Berücksichtigung der bisherigen Lebensweise  - werden technische Untersuchungen angewandt:

-    Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Gefäße
-    Blutdruckmessung
-    Bestimmung des Body-Mass-Index

In einem abschließenden Gespräch werden die erhobenen Befunde und die therapeutische Empfehlung ausführlich besprochen.

Diese Schlaganfallvorsorge wird als „individuelle Gesundheitsleistung“ (IGel) angeboten. Die aufkommenden Kosten werden zur Zeit nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern sind von Ihnen zu tragen.