Autor: Martina

Erektionsstörungen richtig behandeln

Erektionsstörungen sind ein Thema, über das Männer nicht gerne sprechen. Dennoch leidet ein großer Prozentsatz der deutschen Männer unter diesem Problem. Davon sind nicht nur ältere Männer betroffen. Auch die jüngere Generation hat mit solchen Störungen der Manneskraft zu kämpfen.

Die Ursachen dafür sind recht unterschiedlich sein und sind nicht nur auf physische, sondern in vielen Fällen auch auf psychische Probleme zurückzuführen. Ebenso vielseitig wie die Ursachen sind auch die möglichen Behandlungen für Funktionsstörungen. Hilfe ist jedoch in den meisten Fällen möglich.

Was genau sind Erektionsstörungen?

Was sind Erektionsstörungen

Unter dem Begriff Erektionsstörung versteht man die Unfähigkeit, eine ausreichende Steife des Penis zu erzielen, die zu einem befriedigenden Geschlechtsverkehr nötig ist. Das Problem kann dabei zweischichtig sein. In manchen Fällen ist es nicht möglich, eine erzielte Erektion lange genug aufrecht zu erhalten.

In anderen Fällen kann die Erektion gar nicht erzielt werden. Es kann sich um eine vorübergehende Störung oder auch um ein dauerhaftes Problem handeln. Bei beständigem Auftreten dieser Störungen spricht man in der Medizin von einer Erektilen Dysfunktion (ED).

Ursachen für Erektionsstörungen

Erektionsstörungen können auf verschiedenen Ursachen beruhen. Es ist wichtig, eine genaue Diagnose zu stellen, bei der herausgefunden wird, welcher Grund für das Problem vorliegt. Auf diese Weise ist es möglich, einen entsprechenden Behandlungsansatz zu finden, mit dem die Störung korrigiert werden kann. Allgemeine Krankheiten und Stress können ebenso für diese Probleme verantwortlich sein, wie fortschreitendes Alter.

Psychische Ursachen

In einigen Fällen sind die Erektionsstörungen auf psychische Ursachen zurückzuführen. Das kann der Fall sein, wenn man im Beruf oder auch im Privatleben unter starkem Stress steht. Bemerkt man die ersten Probleme mit der Erektion, so kann das auch zu einem Leistungsdruck und einer Angst des Versagens führen, die das Problem weiterhin verschärfen. Despressionen und andere psychische Störungen können ebenfalls zu Problemen mit der Erektion beitragen.

Erkrankungen

Es gibt zahlreiche physische Erkrankungen, die Erektionsstörungen hervorrufen. In vielen Fällen liegen Erkrankungen der Gefäße zugrunde. Dazu gehört beispielsweise auch Bluthochruck. Einen negativen Einfluss auf die Erektion nehmen auch Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus und Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Krankheiten wie Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson ziehen in vielen Fällen ebenfalls eine erektile Dysfunktion nach sich.

Testosteronmangel

Ursachen Erektionsstörungen Testosteronmangel

Testosteron ist das wichtigste Geschlechtshormon des Mannes und nimmt mithin einen großen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit. Testosteronmangel kann auf hormonelle Störungen, aber auch auf die Lebensweise des Patienten zurückgeführt werden. Wird das Hormon nicht in ausreichendem Maße ausgeschüttet, so kommt es zu Erektionsstörungen und Libido Verlust. Verstärktes Auftreten von Müdigkeit sowie ein Leistungsabfall können ebenfalls ein Anzeichen für den Hormonmangel sein.

Verletzungen/OPs

In vielen Fällen können Erektionsstörungen auch eine Folge von Verletzungen sein. Dabei handelt es sich in der Regel um Verletzungen im Bauch-, Becken- und Urogenitalbereich oder auch am Penis. Auch Operationen in diesem Bereich können zu einem Verlust der Erektionsfähigkeit führen. Ein Beispiel dafür sind Operationen an der Prostata, die häufig durch das Auftreten von Krebs notwendig sind, sowie Operationen an Darm und Blase.

Erektionsstörungen richtig behandeln

Je nach der Ursache der Erektionsstörungen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um diese zu behandeln. Hat der Arzt einmal diagnostiziert, welche Gründe bestehen, so kann er eine Therapie verordnen, die das Problem direkt an der Ursache beheben kann. Daher ist eine Selbstbehandlung ohne vorherige Kenntnis der Ursache oft auch nicht erfolgreich. Wer sich so früh wie möglich an den Arzt wendet, kann auf schnelle und effektive Hilfe hoffen.

Nahrungsergänzungsmittel

Erfahrungen aus der urologischen Praxis haben erwiesen, dass leichtere Fälle von Potenzstörungen durchaus mit Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden können. Solche Mittel haben keine schädlichen Nebenwirkungen, wie die bekannten chemischen Arzneimittel und deshalb lohnt es sich, sie zumindest zuerst einmal auszuprobieren.

Maca Pulver konnte bei der Behandlung gute Ergebnisse erzielen. Heute haben verschiedene wissenschaftliche Tests erwiesen, dass die Inhaltsstoffe der Maca Pflanze die Erektionsfähigkeit erhöhen können. Zu weiteren Produkten, die mit Erfolg eigesetzt werden, gehören auch Aminosäuren.

Ärztliche Untersuchung

Erektionsstörungen richtig behandeln ärztliche Untersuchung

Scheitert eine Selbstbehandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln, oder sind die Erektionsstörungen schwerwiegend, so sollte man sich für eine ärztliche Untersuchung entscheiden. Dabei ermittelt der Arzt in einem Gespräch zunächst die Krankengeschichte des Patienten. Daraufhin erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der vom Arzt Prostata, Hoden, Penis und Unterbauch untersucht werden. Ebenfalls wird der Arzt auf mögliche Hinweise für eine Hormonstörung achten.

Medikamente

Hat der Arzt bei der Untersuchung die Ursache für die Erektionsstörungen ermitteln können, so kann eine medikamentöse Behandlung angesetzt werden. Zur Behandlung werden die sogenannten Phosphodiesterase-5 Hemmer eingesetzt, deren Ziel es ist, die Blutgefäße im Penis zu erweitern und auf diese Weise eine stärkere Durchblutung zu ermöglichen.

Auf diese Weise kann eine Erektion leichter erzielt werden. Zu den Medikamenten, die vom Arzt verordnet werden können, gehören unter anderem Viagra, Cialis und Levitra. Ein Abfall des Blutdrucks, Sehstörungen und Kopfschmerzen können häufig Nebenwirkungen dieser Mittel sein., Kopfschmerzen.

Hormontherapie

Erektionsstörungen können durch eine Unterproduktion von Testosteron hervorgerufen werden. Ist das der Fall, so wird der Arzt zunächst versuchen, die Ursache der Störung in der Hormonproduktion herauszufinden und diese zu behandeln.

Besonders bei altersbedingtem Hormonmangel kann auch eine Hormontherapie veranlasst werden. Jedoch gilt zu beachten, dass vor Beginn der Therapie eine Prostata Untersuchung vorgenommen werden sollte. Die Gabe von Testosteron kann nämlich das Wachstum von Krebszellen der Prostata fördern.

Psychotherapie

Erektionsstörungen Psychotherapie

Sehr oft werden die Erektionsstörungen durch psychische Probleme hervorgerufen. In solchen Fällen kann eine Psychotherapie helfen. Oft werden auch mit einer Paartherapie ausgezeichnete Erfolge erzielt. Beruht die Impotenz auf organischen Ursachen, so kommt es zwangsläufig zu einer Wechselwirkung mit der Psyche, da es für den Mann eine starke seelische Belastung darstellt, seine Partnerin nicht mehr befriedigen zu können.

Auch in solchen Fällen kann eine Psychotherapie in Kombination mit einer Behandlung der organischen Ursachen zu einer schnellen Verbesserung der Situation beitragen.

Bewertung

Erektionsstörungen können aus unterschiedlichen Gründen entstehen und betreffen heute viele Männer bereits in jüngeren Jahren. Doch sollte man sich nicht scheuen, über das Thema offen zu sprechen. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, die dazu beitragen können, dass die volle Erektionsfähigkeit zurückgewonnen werden kann.

Während man in leichteren Fällen schon mit zuverlässigen Nahrungsergänzungsmitteln oft Erfolge erzielen kann, empfiehlt es sich bei schwereren Fällen einen Facharzt aufzusuchen. Nach einer ausführlichen Untersuchung können die Ursachen für das Ausbleiben der Erektion festgestellt und behandelt werden.

Männer stehen mit diesem Problem heute nicht allein dar. Darum sollte aktiv Hilfe gesucht werden, mit der die Lebensqualität erheblich verbessert werden kann.

Tipps für ein reines Hautbild

Ein reines Hautbild zählt zu den bekanntesten Schönheitsidealen unserer Gesellschaft. Dabei leiden nicht nur Jugendliche in der Pubertät, sondern auch viele Erwachsene immer wieder unter Hautunreinheiten.

Das kann durch verschiedene Faktoren in Ihrem Leben ausgelöst werden. In den meisten Fällen verbessert sich das Hautbild jedoch wieder durch einige kleine Umstellung in Ihrem Alltag. Nachfolgend finden Sie praktische Tipps für eine gesundes und reines Hautbild.

Wie kommt es zu unreiner Haut?

Unreine Haut Ursache Gründe

Als Hautunreinheiten werden Mitesser, Pickel und Akne bezeichnet. Während letztere besonders in der Pubertät auftritt leiden auch Erwachsene unter gelegentlichen Pickeln, die ein reines Hautbild stören. Hautunreinheiten entstehen, wenn überschüssiger Talg nicht abfließen kann oder zu viel Hauttalg produziert wird.

In diesen Fällen kann der Talg nicht durch den verengten oder verstopften Talgdrüsen-Ausführungsgang abfließen und ein Mitesser entsteht. In diesem Bereich siedeln sich Bakterien an und die Entzündung breitet sich in das umliegende Gewebe aus. Dann entsteht ein Pickel mit schmerzhaftem Eiterpfropfen.

5 Tipps für ein reines Hautbild

Gelegentlich auftretende Pickel und Mitesser können in vielen Fällen mit einfachen Mitteln bekämpft werden. Die regelmäßige Bewegung und ein gesunder Schlaf fördern die allgemeine Gesundheit Ihres Körpers. Mit Nahrungsergänzungsmitteln und einer milden Pflege können Sie Ihre Haut zusätzlich bei der Regeneration unterstützen.

Nahrungsergänzungsmittel

Eine unreine Haut ist oft ein Zeichen des Körpers, dass ihm wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Mit einer gesunden Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln können Sie eine langfristige Verbesserung erzielen. Besonders Vitamin C fördert durch seine antioxidative Wirkung und die Reproduktion von Kollagen ein reines Hautbild.

Auch Zink wird bei starker Akne oft empfohlen. Der Nährstoff beschleunigt die Wundheilung und die Erneuerung der Haut. Kurkuma und Magnesium wirken entzündungshemmend und beruhigen Ihre Haut.

Ess- und Trinkverhalten

Alle Nährstoffe die Ihr Körper für ein reines Hautbild benötigt, können ebenfalls durch die Nahrung aufgenommen werden. In industriell verarbeitetem Essen sind selten alle wichtigen Vitamine und Mineralien enthalten. Stattdessen sollten Sie auf möglichst unverarbeitete Produkte und viel Wasser setzen.

Zink, Magnesium und Antioxidantien werden durch Nüsse, Grünkohl und Beeren aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel sollte durch den Verzicht auf Süßigkeiten und den Umstieg auf Vollkornprodukte gesenkt werden. So unterstützen Sie den Körper bei der Entgiftung und verbessern Ihr Hautbild.

Regelmäßige Bewegung

Ein reines Hautbild erfordert auch eine regelmäßige sportliche Betätigung. Dafür kann bereits ein Spaziergang an der frischen Luft genügen. Die Bewegung fördert die Durchblutung Ihres Körpers und verleiht der Haut so einen frischen Teint.

Der Gang nach draußen versorgt Sie zusätzlich mit mehr Sauerstoff und reduziert Stress. Die regelmäßige Bewegung stärkt nachhaltig die Abwehrkräfte des Körpers, sodass Entzündungen besser bekämpft werden können.

Ausreichend Schlaf

Unreine Haut ausreichend Schlaf

Den sogenannten Schönheitsschlaf gibt es tatsächlich. In der Nacht erholt sich der gesamte Körper. Dabei werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Regeneration des Körpers und ein reines Hautbild unterstützen. Schlafmangel führt nicht nur zu den bekannten Augenringen, sondern fördert auch die Entstehung von Pickeln.

Wie viel Schlaf Sie benötigen ist individuell zu betrachten. Der Durchschnitt liegt bei sieben bis acht Stunden. Viele Menschen benötigen aber auch nur sechs oder auch neun Stunden. In der Nacht sollten Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zugestehen.

Die richtige Pflege

Bei unreiner Haut raten wir davon ab, die Pickel selbst auszudrücken. Stattdessen können Sie mit milden Cremes oder Lotionen arbeiten. Besonders pH-neutrale Cremes eignen sich, da sie den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zerstören. Auch ein zu häufiges Waschen greift die Hautschicht zusätzlich an.

Für ein reines Hautbild können sie Cremes auf Wasserbasis oder Produkten mit Fruchtsäuren greifen. Öl- und fetthaltige Produkte verstopfen die Poren zusätzlich und verschlechtern das Hautbild. Für die abendliche Pflege eignen sich Cremes, die die Regeneration der Haut unterstützen.

Ursachen von unreiner Haut

Ein reines Hautbild wird auch bei Erwachsenen oft noch von gelegentlichen Pickeln und Mitessern gestört. Während Akne eine hormonbedingte Erkrankung ist, gibt es für unreine Haut vielfältige Ursachen. Bei Frauen führen Änderungen im Hormonspiegel häufig zu der Entstehung von Pickeln.

Im Alltag tragen fetthaltiges Essen oder der Konsum von Nikotin dazu bei, das Hautbild zu zerstören. Auch Stress kann sich im Gesicht wiederspiegeln. Wenn Sie unter unreiner Haut leiden ist es wichtig, die Haut nicht mit zu vielen Pflegeprodukten zu strapazieren.

Weitere Tipps für ein reines Hautbild

Eine unreine Haut stellt für viele Betroffene eine große Belastung dar. Mit einer Umstellung Ihres Lebensstils können Sie jedoch Ihr Hautbild nachhaltig verbessern. Bei hartnäckiger Akne lohnt sich zudem der Gang zu einer professionellen Behandlung, damit keine unschönen Narben und Verhärtungen zurückbleiben.

Professionelle Behandlung

Unreine Haut professionelle Behandlung

Tritt die unreine Haut bei Ihnen flächendeckend und über einen längeren Zeitraum auf, hilft oft nur noch eine professionelle Behandlung. Alternativ bieten Kosmetiker die Entfernung von Pickeln und Mitessern an. So vermeiden Sie die Bildung von unschönen Narben.

Für die Klärung der Ursachen und eine mögliche medikamentöse Behandlung sollten Sie allerdings einen spezialisierten Arzt aufsuchen. Mit der Diagnose werden die Ursachen abgeklärt, damit die Therapie für ein reines Hautbild individuell auf sie abgestimmt werden kann.

Sport

Regelmäßige Bewegung verbessert die allgemeine Gesundheit des Körpers. Aber auch für ein reines Hautbild kann die sportliche Betätigung Wunder wirken. Beim Sport öffnen sich die Poren und der überschüssige Talg und Schmutz werden ausgespült.

Daher sollten Sie nach einer Sporteinheit duschen und den Schmutz von der Haut waschen. Regelmäßige Bewegung reduziert den Stress und verbessert die Gesundheit des Körpers. Davon profitieren Sie nicht zuletzt auch durch ein reines Hautbild.

Konsum einschränken

Unreine Haut ist in vielen Fällen eng mit unserem Lebensstil und dem Konsumverhalten verbunden. Neben Fast Food schädigen auch das Rauchen und der Konsum von Alkohol das Hautbild. Während Alkohol den Zellen Wasser entzieht verengt der Nikotinkonsum die Blutgefäße und baut Kollagen im Körper ab. Für ein reines Hautbild zahlt sich der langfristige Umstieg auf eine ausgeglichene und gesunde Ernährung aus.

Bewertung

Ein reines Hautbild anzustreben gehört nicht nur in die Zeit der Pubertät. Auch viele Erwachsene leiden wiederholt unter Entzündungen im Gesicht oder am Körper. Dafür können Krankheiten, der Hormonspiegel oder eine übermäßige Talgproduktion verantwortlich sein. Mit milden Pflegeprodukten vermeiden Sie es, die Hautschicht weiter anzugreifen. Bei hartnäckiger Akne zahlt sich eine professionellen Behandlung aus.

In vielen Fällen genügt bereits die Änderung des Lebensstils. Ein gesunder Schlaf und eine ausgewogene Ernährung verleihen Ihrer Haut schnell ein frisches Strahlen. Der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel und Konsumgüter erleichtert Ihrem Körper die Regeneration und spiegelt sich in einem reinen Hautbild wieder. Kombiniert mit regelmäßiger Bewegung verbessert sich so nicht nur Ihre Haut, sondern auch die Gesundheit Ihres ganzen Körpers.

Warum Übergewicht zum frühzeitigen Tod führen kann

Die Zahl der von Übergewicht betroffenen Personen steigt in den heutigen Industriestaaten stetig. Die Gründe dafür sind vielfältig und hängen unter anderem mit Bewegungsmangel und einer ungesunden Ernährung zusammen. Dabei nimmt das erhöhte Körpergewicht einen großen Einfluss auf das tägliche Leben der Betroffenen.

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen rund um die gesundheitlichen Risiken dieser Entwicklung und die Möglichkeiten das eigene Übergewicht zu bekämpfen zusammengetragen.

Ab wann gilt man als übergewichtig?

Ab wann gilt man als übergewichtig

Die Unterscheidung zwischen Wunschgewicht und Wohlfühlgewicht ist für viele Menschen subjektiv. Als objektive Messung haben wir uns den anerkannten Body-Mass-Index angesehen. Der BMI gilt als Maß für ein gesundes Mindest- und Höchstgewicht. Dabei berücksichtigt er Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht. Der empfohlene Bereich des BMI liegt zwischen 18,5 und 25.

Ab einem Wert von 25 wird von Übergewicht gesprochen und ab 30 von Adipositas. Mit dem BMI können Sie sich nach einem groben Richtwert orientieren. Da der Rechner nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterscheidet, ist er für Sportler, Schwangere und Kinder im Wachstum allerdings ungenau.

Risiken bei Übergewicht

Übergewichtigkeit und Adipositas hängen nicht nur mit dem alltäglichen Wohlbefinden zusammen. Der erhöhte Fettanteil im Körper führt oft zu Folgeerkrankungen, die sowohl die Lebensqualität, als auch die Lebenserwartung der Betroffenen senken. Dazu zählen körperliche Erkrankungen, aber auch psychische Begleiterscheinungen durch Stress und Belastungen.

Erkrankungen

Ein erhöhtes Gewicht bis hin zur Adipositas begünstigt die Entstehung zahlreicher Folgeerkrankungen. Dazu gehören Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Gicht. Auch Ihr Herz-Kreislauf-System wird durch Übergewicht strapaziert. Damit steigt das Risiko für Bluthochdruck und eine koronare Herzkrankheit.

Neben diesen Folgeerkrankungen wird auch der Bewegungsapparat durch das erhöhte Eigengewicht beeinträchtigt. Knie- und Hüftarthrose können die Folgen davon sein. Das Risiko ist zusätzlich vom Alter, Geschlecht und den Lebensumständen der übergewichtigen Person abhängig. Es gibt jedoch noch eine Vielzahl an weiteren  Faktoren, welche das Ärzteblatt einfach verständlich erläutert hat.

Einschränkungen in der Lebensqualität

Zusätzlich zu dem erhöhten Risiko körperlicher Erkrankungen schränkt ein erhöhtes Gewicht die Lebensqualität vieler Menschen ein. Aufgrund des Übergewichts fühlen sich Betroffene oft von ihren Mitmenschen abgelehnt und ausgegrenzt. Das verminderte Selbswertgefühl und Stress bilden einen Nährboden für Depressionen und andere psychische Erkrankungen.

Durch den chronischen Bewegungsmangel, der oft mit Übergewicht einhergeht, werden weniger körpereigene Stimmungsaufheller erzeugt. So wird die Lebensqualität durch Stimmungsschwankungen und ein gestörtes Selbstbild negativ beeinflusst.

Sterblichkeitsgefahr

Übergewicht Sterblichkeitsgefahr Risiken

Mit dem erhöhten Risiko für Folgeerkrankungen und psychischen Beeinträchtigungen sinkt auch die Lebenserwartungen für übergewichtige Menschen. Dabei kann sich schon ein leichtes Übergewicht negativ auswirken, während Adipositas deutlich das Risiko auf einen frühzeitigen Tod erhöht.

Männer sind im allgemeinen gefährdeter als Frauen. Auch mit steigendem Alter erhöhen sich die Schäden, die ein erhöhtes Gewicht auf den Körper haben kann. Die Beeinträchtigungen vermindern so nicht nur Ihre Lebensqualität, sondern verkürzen auch dieses Leben.

Tipps um Übergewicht zu bekämpfen

In unserer heutigen Gesellschaft nimmt die Zahl der übergewichtigen Menschen stetig zu. Auch wenn die Gründe oft komplexer sind, können Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung als wichtige Faktoren für ein erhöhtes Gewicht angeführt werden. Um Ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren ist eine Umstellung der alltäglichen Gewohnheiten notwendig.

Diese kann in kleinen Schritten durchgeführt werden, damit kein unnötiger Frucht aufkommt. Mit einer Ernährungsumstellung und regelmäßigen sportlichen Aktivitäten können Sie Ihr Gewicht gesund und dauerhaft reduzieren.

Ernährungsumstellung

Eine ausgewogenen und gesunde Ernährung gehört zu unseren ersten Empfehlungen, wenn Sie einen Gewichtsverlust anstreben. Die Ernährung sollte langsam aber dafür langfristig umgestellt werden. So kann das Übergewicht in kleinen Schritten reduziert und das neue Wunschgewicht dauerhaft gehalten werden.

Einseitige Diäten bringen dagegen selten einen langfristigen Effekt und verursachen zusätzlichen Frust. Stattdessen sollte die Ernährung ausgewogen bleiben. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse bieten Ihnen dafür viele sättigende Ballaststoffe.

Krafttraining

Solange Sie weniger Energie über Ihr essen aufnehmen als der Körper verbraucht, wird sich Ihr Gewicht langsam reduzieren. Mit einem regelmäßigen Krafttraining bauen Sie eine gesunde Muskelmasse auf und steigern gleichzeitig Ihre Fettverbrennung. Die neugewonnene Muskelmasse erhöht ebenfalls den täglichen Grundumsatz. Mit Übergewicht sollte der Körper jedoch langsam an die Belastung gewähnt werden.

Ein schonendes Training verhindert den starken Verschleiß der Gelenke, die bereits das erhöhte Körpergewicht tragen müssen. Bei regelmäßigem Krafttraining werden Sie durch die aufgebaute Muskelmasse nicht viel Gewicht verlieren. Stattdessen wird das Fett verbrannt und in die gesunde Muskelmasse investiert.

Cardiotraining

Übergewicht bekämpfen abnehmen Cardiotraining

Cardio- und Krafttraining können für die Gewichtsreduktion miteinander verbunden werden. In einem Cardiotraining werden längere Trainingseinheiten bei einer niedrigeren Belastung ausgeführt. Gleichzeitig werden viele Muskelgruppen aktiviert, sodass der Körper gleichmäßig gefordert wird.

Nach Belieben können Sie kurze Intervalle mit erhöhter Intensität bewältigen. Geräte wie der Crosstrainer bieten sich besonders bei Übergewicht als gelenkschonende Trainingsalternative statt. Das Cardiotraining regt Ihren Fettstoffwechsel an und steigert gleichzeitig Ihre Ausdauer.

Bewertung

Übergewicht ist nicht in allen Fällen gleich zu bewerten. Es wird zwischen einem leicht erhöhten Gewicht und Adipositas, der Fettleibigkeit, unterschieden. Mit wachsenden Kilos steigt auch das Risiko auf Folgeerkrankungen und eine Beeinträchtigung Ihres Lebens. Erkrankungen des Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Systems verringern die Lebenserwartung, während psychologische Erkrankungen in Folge des Übergewichts Ihre Lebensqualität verschlechtern.

Um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren müssen darum die alltäglichen Gewohnheiten umgestellt werden. Wir empfehlen Ihnen eine Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung, sowie die Integrierung von sportlichen Aktivitäten in Ihren Alltag. Mit einer langfristigen und langsamen Umstellungen können Sie anhaltende Erfolge erzielen und unnötigen Frust vermeiden. Damit wird nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden im eigenen Körper effektiv gesteigert.

Warum man in der Schwangerschaft nicht abnehmen sollte

Steigen die Pfunde auf der Waage unkontrolliert an, wollen viele Frauen in der Schwangerschaft abnehmen. Doch wird die Ernährung unkontrolliert reduziert, können Frauen das Wohl Ihres ungeborenen Kindes gefährden. Sie sollten eine Diät auf jeden Fall unterlassen. Es gibt andere Wege für Schwangere ihre Gewichtszunahme in den Griff zu bekommen. Sie können einiges dazu tun, um sich und das Baby gesund zu ernähren ohne direkt abnehmen zu müssen.

Welche Gewichtszunahme ist normal in der Schwangerschaft?

Gewichtsabnahme in der Schwangerschaft BMI

Während der ersten 3 Monate einer Schwangerschaft bleibt das Gewicht der Mutter noch ziemlich stabil. Viele Frauen werden in der frühen Phase ihrer Schwangerschaft sogar leicht abnehmen, da sie durch Übelkeit oft erbrechen. In ihrem zweiten Schwangerschaftsdrittel ist die Gewichtszunahme der Mutter ca. 250 – 400 Gramm in der Woche empfehlenswert.

Im letzten Schwangerschaftsdrittel bis zur Geburt nehmen werdende Mütter etwa 500 Gramm pro Woche zu. Insgesamt ist eine Zunahme an Gewicht während der Schwangerschaft abhängig von der Figur einer Frau:

– Bei Untergewicht und dem BMI unter 18,5 nimmt sie 12 bis 18 Kilo zu.
– Bei Normalgewicht und einem von BMI 18,5 – 25 ist eine Gewichtszunahme von 11 bis 15 Kilo normal.
– Bei Übergewicht der Frau mit dem BMI von 25 – 30 ist die Zunahme zwischen 7 und 11 Kilo im Normbereich.

Sehr dünne Frauen nehmen in einer Schwangerschaft mehr Gewicht zu. Die genannten Werte sind jedoch nur Richtwerte. Sie können individuell variieren.

Gründe warum man in der Schwangerschaft nicht abnehmen sollte

Die Schwangerschaft sollte nicht dazu dienen, seine Figur in Form zu halten und sogar dabei abnehmen zu müssen. Es gibt mehrere Gründe die zeigen, dass man in einer Schwangerschaft nicht abnehmen sollte, wie z.B.

Erhöhter Grundumsatz

Die Ernährung wird in einer Schwangerschaft um ca. 20 Prozent der Kalorien erhöht, damit das ungeborene Kind mit ausreichenden Nährstoffen versorgt wird. Machen Sie sich also keine großen Sorgen, wenn Sie während der Schwangerschaft zunehmen. Das ist nur das Zeichen, dass das Kind gut genug versorgt wird. Nach Ihrer Schwangerschaft werden Sie schon über das Stillen des Babys wieder abnehmen.

Mangelzustände

Es ist für das Kind nicht gesund und kann seine Mangelernährung als Folge haben, welche die Entwicklung des Ungeborenen gefährdet. Wenn eine Frau ein unnormales Essverhalten während der Schwangerschaft hat, sollte sie unbedingt ärztliche Unterstützung bekommen. Es kann zur Frühgeburt kommen, da Folsäure fehlt.

Es kommt zudem zu Vitaminmangel, Eisenmangel und zum Mangel anderer lebenswichtige Mineralstoffe, die zur gesunden Entwicklung des Kindes notwendig sind mit den verschiedenen Begleiterscheinungen.

Experten raten vom Abnehmen in der Schwangerschaft ab

Schwangerschaft abnehmen Expertenmeinung

Abnehmen während der Schwangerschaft ist mit Sicherheit für viele erstmal nicht passend. Während die Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft meist für viele Frauen ein wichtiges Thema ist, sind Schwangere in Erwartung auf Ihr Baby und ihr stetig größer werdender Bauch begeistert sie.

Der Körper einer Frau nimmt während der Schwangerschaft in der Regel Gewicht zu, da ein Baby im Bauch heran wächst. Bei seiner Geburt wiegt das Baby dann zwischen 3 und 3,5 Kilo.
Faktoren, die für die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft verantwortlich sind, sind laut Experten die Folgenden:

– Brüste werden natürlich auch größer
– Die Gebärmutter und die Plazenta wachsen
– Es bildet sich Fruchtwasser
– Im Körper kommt es zu Wassereinlagerung im Gewebe der Mutter.
Wenn Sie eine Diät machen ist Ihre Ernährung zu einseitig und nicht nur das Kind, sondern auch Sie als werdende Mutter werden mehrere Mängel entwickeln.

Ist Sport in der Schwangerschaft sinnvoll?

Viele Sportarten wie: Joggen, Nordic Walking, Schwimmen und Radfahren können auch während der Schwangerschaft ohne ein Risiko einzugehen, betrieben werden. Sport fördert sogar die Gesundheit einer werdenden Mutter und die ihres ungeborenen Kindes, sollte aber nie das Abnehmen im Fokus haben. Es sind dabei das stetig steigende Gewicht der Mutter, der ständig änderte Körperschwerpunkt sowie instabiler werdende Bandverbindungen zu beachten.

Verletzungsgefahren bestehen vor allem in fortgeschrittener Schwangerschaft für Mutter und Kind. Sportarten, die Sie besser als werdende Mutter unterlassen sollten, sind alle Kontaktsportarten und Sportarten mit einem hohen Verletzungsrisiko sowie Sport in großer Höhe von über 2000 m. Durch regelmäßigen Sport wird aber ein gesunder Lebensstil gepflegt, Adipositas, Diabetes, Hypertonie sowie thromboembolische Erkrankungen mit ihren Folgen werden durch Sport vorbeugt

Das sollten Schwangere bei einer Ernährungsumstellung beachten

Ernährungsumstellung Schwangerschaft abnehmen

Die Ernährungsumstellung ist nicht mit Diät halten zu verwechseln. Als werdende Mutter ist es wichtig, eine gesunde und ausgewogene Kost zu sich zu nehmen. Alle vier Lebensmittelgruppen sollten Sie auf Ihren Speiseplan setzen:

– proteinreiche Lebensmittel: Fleisch, Eier, Milchprodukte
– stärkehaltige Nahrungsmittel: Brot, Kartoffeln
– Obst, Gemüse.
– Feldsalat, Spinat sowie grünes Blattgemüse enthält Folsäure und sollte auf Ihrem Speiseplan während Ihrer Schwangerschaft nie fehlen.

Reduzieren Sie vor allem Eiweiß, Fett sowie Zucker. In der ersten Reihe steht trotzdem die allgemeine Gesundheit und nicht das Abnehmen in einer Schwangerschaft.
Größte Kalorienfallen sind industriell verarbeitete Lebensmittel wie z.B. Schokoriegel und Fast Food. Der Verzicht auf diese Lebensmittel ist sicher von Vorteil für Sie als werdende Mutter. Sport unterstützt eine gesunde Lebensweise auch während der Schwangerschaft nachhaltig.

Bewertung

Von Abnehmen während der Schwangerschaft ist also abzuraten. Vielmehr sollten Sie die tägliche Kalorienmenge, die Sie Ihrem Körper zuführen, um 20 % erhöhen und nicht abnehmen. Das bedeutet, dass zur normalen Kost täglich 300 – 500 Kalorien mehr gegessen werden, um das noch ungeborene Kind mit ausreichend Nährstoffen versorgen zu können.

Bei einer Diät, wird wie bekannt ist, in der Regel die tägliche Kalorienmenge stark reduziert. Wenn Sie während der Schwangerschaft abnehmen, kann es sehr schnell zu einem Mangel bei der Mutter und dem Kind kommen. Vor allem für das Wachstum Ihres Babys sind gesunde Nährstoffe besonders wichtig. Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Sollte es Sie nicht beunruhigen, wenn Sie zunehmen.

Die Zunahme Ihres Gewichts ist ein Indiz dafür, dass Ihr Kind sich gut entwickelt. Das Abnehmen wird durch das Stillen nach der Geburt ganz natürlich angetrieben. Eine Ernährungsumstellung und Sport helfen Ihnen auf gesunde Weise in Form zu bleiben. In der Schwangerschaft, ist eine Zunahme von 15 Kilogramm also völlig normal.